EGPA Konferenz Paris 2018

Europäische Polizeivernetzung in Frankreich

Die internationale Zusammenarbeit der LSBTIQ*-Polizeikräfte setzte im Jahr 2018 ein weiteres deutliches Zeichen für Vielfalt und Gleichberechtigung. Die EGPA Konferenz Paris 2018 fand vom 27. bis zum 29. Juni in der französischen Hauptstadt statt und führte die erfolgreiche Reihe europäischer Netzwerktreffen fort.

Die Fortsetzung einer europäischen Tradition

Nach den wegweisenden Konferenzen in Metropolen wie Amsterdam, London, Stockholm, Barcelona, Wien, Dublin und der beeindruckenden 7. Konferenz in Berlin im Jahr 2014, war Paris der nächste logische Schritt für die European LGBT Police Association (EGPA).

Die Wahl von Paris als Austragungsort unterstrich die Bedeutung der französisch-deutschen Zusammenarbeit innerhalb der EGPA. VelsPol Deutschland begleitete die Vorbereitungen und die Durchführung aktiv, um den grenzüberschreitenden Austausch zwischen den Sicherheitsbehörden weiter zu stärken.

Fokus der Konferenz 2018

Obwohl die detaillierten Seminarunterlagen aus dieser Zeit primär im Archiv der EGPA geführt werden, stand das Treffen in Paris ganz im Zeichen der strategischen Weiterentwicklung. Zu den Kernpunkten solcher europäischen Treffen gehören traditionell:

  • Best-Practice-Sharing: Wie gehen verschiedene europäische Polizeiorganisationen mit Outing und Akzeptanz um?

  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Vergleich der Fortschritte bei der Gleichstellung in den EU-Mitgliedstaaten.

  • Sichtbarkeit: Öffentliche Zeichensetzung für eine inklusive Polizei, oft begleitet durch die Teilnahme an lokalen Pride-Events.

Die Konferenz wurde bereits im Vorfeld durch Teaser-Kampagnen und eine starke Präsenz in den sozialen Medien beworben, um eine möglichst breite internationale Beteiligung zu erreichen.

Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus

Für VelsPol Deutschland ist die Teilnahme an Veranstaltungen wie der EGPA Konferenz Paris 2018 essenziell. Sie dient nicht nur dem fachlichen Input für die eigene Arbeit in den deutschen Bundesländern, sondern festigt auch die solidarische Gemeinschaft der LSBTIQ*-Beschäftigten in ganz Europa.

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